Tartan

Tartan ist die Bezeichnung für die typischen keltischen Karostoffe, die gerade in der Überlieferung der Sitten und Gebräuche dieser Völker eine so wichtige Rolle spielen.


Die Schafe, von jenen die Wolle stammt, grasen auf einem schattigen Flecken am Rande des Campgeländes. 

Zuerst muss die Rohware gesäubert, gewaschen und dann gebeizt werden. Im Anschluss kann man die Wolle mit verschiedensten Naturmaterialien wie Zwiebelschalen, Birkenblättern oder Kurkuma färben. An der frischen Luft und in der Sonne hat sie Zeit zu trocknen. Kardieren nennt man das Kämmen der Wollfasern, um sie für das Spinnen vorzubereiten.

In der Antike wurden mit Handspindeln die Fasern zu einem Garn gesponnen. Eine sehr langwierige Prozedur, bis man dann zu guter Letzt mit dem Weben beginnen kann.


Die ganze Woche hat es in den Töpfen gebrodelt, haben Leinen voller gefärbter Ware im Sonnenlicht geweht und die Arbeiten an nur einigen Zentimetern Stoff haben jede und jeden am gesamten Arbeitsprozess teilhaben lassen. Nach und nach wurde klar, was es früher für Mühen gekostet haben muss, einen Tartan und anschließend ein Kleidungsstück herzustellen. Auch wurde klar, dass die Wertigkeit eines Umhangs oder eines Rocks mit der heutigen nichts mehr gemein hat.

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